EFT Methode - PEP® eine Weiterentwicklung

Mit PEP einer Weiterentwicklung der EFT Klopftechnik Ängste überwinden und Blockaden lösen. Störende und unerwünschte Verhaltensweisen ändern und damit den Zugang zu den eigenen Ressourcen schaffen. Negative Belastungen wie Angst, Stress innere Konflikte erfolgreich und nachhaltig lösen. Überwinden Sie Ihre Blockaden und Ängste jetzt.

EFT Methode

PEP®  Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie – eine Weiterentwicklung aus der EFT Klopftechnik

Im Sept. 2009 wurde in der Sendung STERN-TV die Klopftherapie einem breiten Publikum bekannt gemacht. Doch was ist diese EFT Methode resp. diese EFT Klopftechnik eigentlich genau?

Was ist EFT Klopfen resp. die EFT Methode?

EFT steht für Emotional Freedom Techniques. Es ist eine Methode aus der Energetischen Psychologie und wird oft als psychologisch-energetische Version der Akupunktur bezeichnet. Grundstein für diese neuartige Methoden zur Auflösung von Ängsten und Blockaden basieren auf den Erkenntnissen des amerikanischen Psychologen Roger J. Callahan. Callahan hat Ende der 1970er Jahre Elemente aus der klinischen Psychologie, der traditionellen chinesischen Medizin und der Kinesiologie zusammengeführt. Er nannte seine Methode die „Thought Field Therapie“. Aus dieser EFT Methode hat sich dann die EFT Klopftechnik entwickelt.

Bei der EFT Methode werden verschiedene Körperpunkte, auf den Energiebahnen des Körpers (Meridiane), mit den Fingerspitzen beklopft. Während des Klopfens konzentriert man sich auf das belastende Thema (z.B. auf die Angst oder die Blockaden). Die EFT Therapie erklärt die Wirkung durch das harmonisieren des Energieflusses. Damit können belastende Emotionen wie Ängste, Wut, Eifersucht, körperliche Beschwerden und Leistungsblockaden aufgelöst werden. Die Annahme von der EFT Klopftherapie ist, dass der Grund von negativen Gefühlen in der Unterbrechung des Energieflusses des Körpers liegt. Der gleiche Ansatz ist auch in den östlichen Heilweisen zu finden, wo man davon ausgeht, dass negative Emotionen und Krankheiten durch ein Ungleichgewicht im Energiesystem verursacht werden. Dieses Wissen wurde schon vor ca. 5000 Jahren durch die Akupunktur, damals noch ohne Nadeln, angewendet. Damit war es möglich, Blockaden im Meridiansystem und den damit verbundenen psychischen und physischen Beschwerden im Körper zu lösen.

Für die unerklärliche Wirkung der EFT Methode wird meist der Placebo-Effekt hinhalten und doch ist die EFT Klopftechnik weit mehr als nur ein Placebo. Als ich mit 18 Jahren zum ersten Mal einen EFT Kurs besuchte und mich mit dem Thema beschäftigte, konnte ich selbst die schnelle Wirkungsweise dieser EFT Klopftechnik am eigenen Leib erfahren. Die damalige Erklärung der Wirkungsweise hat in mir jedoch einige Fragen aufgebracht.

EFT Klopfen und unrealistische Heilsversprechen

Auf verschiedenen Seiten kann man lesen, dass die EFT Klopftechnik für die Behandlung von Akne, Arthrose, Diabetes und weiteren Erkrankungen eingesetzt wird. So ein Wundermittel wünscht sich jeder und mich haben solche Versprechungen eher misstrauisch gemacht. Auch die oft beigezogene eher esoterisch zu erklärende Wirkungsweise der EFT Methode, finde ich bis heute noch nicht passend. Aus meiner Erfahrung mit meinen Klienten lassen sich jedoch verschiedene Ängste und Blockaden zum Teil sehr rasch mit der EFT Methode resp. mit der Erweiterung nach PEP® auflösen. Es gibt aber auch Grenzen.

PEP® – eine Weiterentwicklung und Entmystifizierung der EFT Klopftechnik

Lange wurde der Körper bei der Entkoppelung von belastenden Emotionen und Gedanken nicht beachtet. Doch langsam zeichnet sich eine Wende ab. Der Begriff „Embodiment“ zu Deutsch „Verkörperung“ weißt den Schritt in diese neue Richtung. Schon Antonio Damsio, ein portugiesischer Neurowissenschaftler sagte, der Körper ist die Bühne der Gefühle. Und da Gefühle zu einem großen Teil aus Körperwahrnehmungen bestehen, erscheint es nur logisch, den Körper bei der Veränderung störender und belastender Emotionen mit einzubeziehen. Auch die Hirnforschung hat herausgefunden, dass die unterschiedlichen neuronalen Netzwerke für sinnliche Wahrnehmung, für Motorik, für Affekte (Emotionen) und für Gedanken neurobiologisch miteinander verbunden sind und damit miteinander interagieren (vergl. Bohne S. 48).

Was ist Klopfen nach PEP®

Die Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie (PEP®) ist eine Weiterentwicklung und Entmystifizierung der Klopftechnik aus der sogenannten energetischen Psychologie. PEP® ist eine bifokal-multisensorische Interventionstechnik zur Veränderung parafunktionaler Gefühle. Prozessorientiert deshalb, weil PEP® nahe am Menschen und an seinen Äußerungen (Gedanken, Gefühle) bezüglich seines Anliegens arbeitet. PEP® ist keine Technik die stumpf einem Vorgehen folgt. Der Klient gibt den Prozess vor und steuert ihn. Embodimentfokussiert deshalb, da PEP® den Körper bei der Veränderung von dysfunktionalen Gefühlen durch das Klopfen verschiedener Körperpunkte miteinbezieht. Zudem ist PEP® eine Kombination von psychodynamischen, systemischen und hypnotherapeutischen Strategien (vergl. Bohne S. 24ff).

Durch das Klopfen verschiedener Körperpunkte und das gleichzeitige Denken an eine belastende Situation, lassen sich parafunktionale undstörende Gedanken und Gefühle verändern. Dies führt zu einer Neubewertung der Situation. Durch dieses Neubewerten wird die Selbstwirksamkeit positiv unterstützt. Klienten haben dann oft das Gefühl, ihren Gefühlen nicht einfach so ausgeliefert zu sein, sondern dass sie etwas gegen ihre störenden Gefühle machen können. PEP® ist damitemotionales und kognitives Selbstmanagement und kann ohne fremde Hilfe angewendet werden. Es bietet somit Hilfe zur Selbsthilfe.

Im Fokus von PEP® steht neben der Selbstwirksamkeitsaktivierung die konsequente Verbesserung der Selbstbeziehung. Diese verbesserte Selbstakzeptanz führt zu einer Verbesserung der Beziehung zur eigenen Umwelt und bietet damit einen entscheidenden Beitrag zur Lösung der eigenen Probleme.

PEP® Wirkhypothesen

Wirkhypothese – Neurobiologische Reorganisation neuronaler Netzwerke

Die neurobiologische Wirkhypnothese geht davon aus, dass durch die Aktivierung unterschiedlicher neuronaler Zentren (durch Klopfen, Augenbewegungen etc.) und die gleichzeitige Aktivierung störender Gefühle, eine Reorganisation neuronaler Netzwerke stattfindet. Grundlage dafür bildet die Neuroplastizität, also die Fähigkeit des Gehirns zum Umlernen. Damit scheint es möglich, störende Gedanken und Gefühle zu regulieren (vergl. Bohne 75ff). Auch die Hirnforschung bestätigt, dass die Amygdala, welche mit negativen Empfindungen wie zum Beispiel Angst, Trauer und Wut im Zusammenhang steht, offensichtlich durch Glücksgefühle zum Schweigen gebracht wird.

Wirkhypothese – Reziproke Hemmung

Die Wirkhypothese der reziproken Hemmung geht davon aus, dass die Kombination von Klopfen, Augenbewegungen, tiefen Atemzügen eine Entspannung bewirkt, die den zuvor aktivierten Stress günstig beeinflusst. Aus der Forschung ist bekannt, dass Entspannung und Stress nicht gleichzeitig erlebt werden können (reziproke Hemmung) (vergl. Bohne S. 79).

Wirkhypothese – Positive Kontroll- und Selbstwirksamkeitserfahrung

Eine weitere Wirkhypothese bezieht sich auf die positive Kontroll- und Selbstwirksamkeitserfahrung. Nach Grawe (vergl. 2004, s. 372 – 485) spielt für eine wirksame Psychotherapie die Vermittlung einer positiven Kontrollerfahrung und selbstwerterhöhenden Erfahrungen eine zentrale Rolle. Beim Arbeiten mit PEP® macht der Klient eine positive Selbsterfahrung, da er seine emotionale Belastung durch selbstbeklopfen lösen kann. Dies kann als ein Kompetenzzuwachs verstanden werden.

Wirkhypnothese – Beruhigung durch Selbstberührung

Eine weitere Wirkhypothese für das Klopfen nach PEP® ist die Beruhigung durch Selbstberührung. Scheinbar führt das Berühren, welches bei PEP® durch Klopfen der verschiedenen Punkte stattfindet, zu einer Beruhigung der Affekte. Dieser Umstand macht sich nach Studien schon der Fötus im Mutterleib zu Nutze. Grunwald weißt in seinem Buch „Homo Hapticus: Warum wir ohne Tastsinn nicht leben können“ nach, dass bereits das ungeborene Kind bei Stress sich selbst berührt und damit scheinbar den erlebten Stress zu absorbieren versucht. Es wird vermutet, dass durch die Selbststimulation körpereigene Substanzen ausgeschüttet werden, was zusammen mit der Selbstberührung eine physiologische und emotionale Beruhigung bewirkt (vergl. Grundwald S. 34ff).

Ein weiterer wichtiger Punkt den ich hier noch erwähnten möchte ist der Beziehungsaspekt. Denn wir heute in vielen Ansätzen bekannt, haben viele Schwierigkeiten die wir erleben ihren Ursprung in einer Beziehungsstörung. Dies macht auch Sinn, da ein grosser Teil unseres erwachsenen Lebens sich auf die Beziehungserfahrung in unserer Kindheit und Jugend stütz. Dr. Michael Bohne der Entwickler von PEP® ist es gelungen, diesen Beziehungsaspekt in seine Klopfmethode zu integrieren.

Weitere Informationen zu den Wirkhypnothesen finden Sie in dieser Leseprobe.

Der Ansatz von Dr. Michael Bohne ist mir persönlich sehr sympathisch. Nicht nur aufgrund der nachvollziehbaren Erklärung der Wirkung. Sondern auch, da er in seiner Klopftechnik Humor und Leichtigkeit integriert. Den viele Therapeuten und Coaches schwingen sich oft vollkommen in das Problem des Klienten ein. Nicht das dies nicht gut wäre, aber es sollte auch immer einen Punkt geben, wo diese Schwere und Betroffenheit wieder verlassen werden kann. Ziel sollte es aus meiner Sicht immer sein den Klienten in seiner Selbstwirksamkeit zu unterstützen. Da bildet Humor und Leichtigkeit auch bei schweren Themen oft Hilfe zur Selbsthilfe.

Habe ich Ihr Interesse an der EFT Methode resp. der Weiterentwicklung der Klopftechnik nach PEP® geweckt? Ja, dann reservieren Sie sich ganz einfach ein Vorgespräch bei mir und ich zeige Ihnen, wie PEP® auch Ihnen helfen kann Ängste zu überwinden und Blockaden zu lösen. Die meisten Themen werden effizient in wenigen Sitzungen gelöst. Kontaktiere Sie mich einfach über das Kontaktformular oder telefonisch 079 917 71 97. Ich freue mich von Ihnen zu hören.

Quelle: 
Bohne, M. (2016). Klopfen mit PEP: Prozess-und Embodimentfokussierte Psychologie in Therapie und Coaching. 2., aktualisierte und erweiterte Auflage, 2013. Carl Auer Verlag.
Grawe, K. (2004). Neuropsychotherapie. Hogrefe Verlag.
Grundwald M. (2017). Homo Hapticus: Warum wir ohne Tastsinn nicht leben können. Droemer HC

Weitere Informationen zu den PEP® Wirkhypothesen finden die auf meinem Blog.

Haftungsausschluss | Wichtig: Die Techniken und Werkzeuge aus Hypnosetherapie, Klopfen nach PEP und med. Entspannung kann eine ärztliche Behandlung positiv ergänzen, jedoch ersetzt sie nicht den Besuch bei einem Arzt. Bitte klären Sie gesundheitliche Probleme gründlich mit Ihrem Vertrauensarzt ab, bevor Sie zu mir kommen. Ich danke Ihnen dafür.

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Michael A. Nyffenegger ist Hypnosetherapeut, Angstexperte, Fachmann für med. Entspannung und Berater für Stress- und Selbstmanagement. Er unterstützt seine Klienten bei der Überwindung ihrer Ängste und Blockaden, bei der Aktivierung ihrer Ressourcen und damit in ihrer individuellen Zielerreichung für persönlichen und beruflichen Erfolg. Seine Spezialgebiete sind Ängste, Blockaden, Stress und Selbstwerttrainings. Michael Nyffenegger kombiniert klassische und innovative Techniken mit den neusten Erkenntnissen aus der Neurowissenschaft. Für mehr Freiheit und Empowerment in ihrem Leben.

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