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Med. Autogenes Training (med. AT)

Indikationen med. AT

Schultz selbst ging davon aus, dass nur Personen mit einem ärztlichen Vorverständnis das AT instruieren sollen und hat daher auf eine differenzierte Indikationsstellung verzichtet. In der Zwischenzeit hat med. AT jedoch auch außerhalb des medizinischen-therapeutischen Umfelds einen hohen Bekanntheitsgrad erlang, sodass bei der Indikationsstellung sowohl die möglichen Anwendungsbereiche wie auch die Voraussetzungen der anleitenden Person zu berücksichtigen sind. In den folgenden Kapiteln wird auf die verschiedenen Anwendungsbereiche, bei welchen med. AT aufgrund der praktischen Erfahrung und der Datenlage empfohlen wird, kurz eingegangen.

Verbesserung des Allgemeinbefindens

Der Ausgleich zwischen Aktivität und Entspannung ist im täglichen Leben von größter Bedeutung. Die med. Entspannungsverfahren können dazu einen entscheidenden Beitrag leisten. Neben der allgemeinen Entspannung und dem ausgleichenden Effekt auf die Emotionen hat med. AT eine regulative Wirkung auf die neurovegetativen Vorgänge, welche zu einer Ausbalancierung von Sympathikus und Parasympathikus führen. Diese gewonnene Balance führt ihrerseits zu optimaleren Bedingungen in den verschiedenen funktionellen Systemen wie beim Stoffwechsel und Immunsystem. Das Allgemeinbefinden und die Lebensqualität verbessern sich und die psychophysische Leistungsfähigkeit wird gesteigert.

Steigerung der persönlichen Kompetenzen

Ein zentraler Faktor in der Gesundheitspsychologie ist die Selbstwirksamkeit. Sie ist die subjektive Gewissheit, neuer oder schwierigen Anforderungssituationen aufgrund eigener Kompetenzen gewachsen zu sein und diese bewältigen zu können. Durch das regelmäßige Üben des med. AT stellt sich eine innere Ruhe ein, die bei der übenden Person das Gefühl der Kontrollierbarkeit von Situationen steigert. Zusätzlich führen die verbesserte Selbstwahrnehmung und der ausgleichende Effekt auf die Affekte zu einer Steigerung der sozialen Fähigkeiten.

Somatische Erkrankungen, die durch Stress getriggert werden

Viele somatische Erkrankungen werden durch Stress und Anspannung verschlechtert oder durch diese Trigger erst hervorgerufen Die Neigung des kranken Organismus auf diese Auslöser zu reagieren, ist individuell und sehr verschieden. Zu den Erkrankungen die oft mit Stress und innerer Anspannung einhergehen, gehören: Dermatologische Erkrankungen (z.B. Neurodermitis, Psoriasis), nicht-entzündliche rheumatische Erkrankungen (z.B. Fibromyalgie), gastroenterologische Erkrankungen (z.B. Colitis ulcerosa, Gastritis), Stoffwechselerkrankungen (z.B. Diabetes), neurologische Erkrankungen (z.B. Epilepsie), urologische Erkrankungen (z.B. Cystitis), u.a.m. Bei diesen hat med. AT durch die Förderung der allgemeinen Entspannung, der Affektregulation und durch die Ausbalancierung von Sympathikus und Parasympathikus einen gesundheitsfördernden Effekt.

Psychosomatische bzw. psychophysische Erkrankungen

Zu den psychosomatischen bzw. psychophysischen Erkrankungen zählen unter anderem Spannungskopfschmerz, Migräne, koronare Herzerkrankung, Asthma bronchiale u.a.m. Bei allen diesen Erkrankungen sind innere und äußere Stressfaktoren maßgeblich bei der Entstehung und Aufrechterhaltung der Symptomatik beteiligt. Mit dem med. AT stellt sich eine allgemeine Entspannung ein und der ausgleichende Effekt auf das vegetative System, welches mit dem med. AT intendiert wird, wirkt dem Krankheitsgeschehen positiv entgegen.

Chronische Schmerzzustände

Der chronische Schmerz geht einher mit einer generellen oder neuromuskulären Anspannung, welche sich wiederum negativ auf die Schmerzverarbeitung auswirkt. Er hat die Tendenz sich auf allen Ebenen auszuweiten und kann sekundär von einer Depression oder Angsterkrankung begleitet werden. Mit Hilfe der Entspannungsinduktion wird diesen pathophysiologischen Abläufen entgegengewirkt. Durch die Wärmeübung stellt sich eine bessere Durchblutung der Muskulatur ein und der Tonus der Muskeln wird vermindert. Med. AT ist heute eine wichtige therapeutische Begleitmaßnahme bei der wirksamen Schmerzreduktion. Der Mensch lernt sich von seinem Schmerzerleben zu distanzieren, und eine Verbesserung der nicht schmerzassoziierten Körperwahrnehmung kann sich einstellen.

Schlafstörungen

Bei funktionellen Schlafstörungen (Insomnien oder somatisches oder psychopathologisches Korrelat) hat sich die Anwendung von med. AT als hilfreich erwiesen. Einerseits senkt das regelmäßige Üben des med. AT den inneren Anspannungspegel über den Tag hinweg und eignet sich andererseits auch für die Schlafinduktion, wenn die Rücknahme ausgelassen wird.

Leichte bis mittelschwere Depressionen

Das unspezifische Erleben des Gedrückt-Seins, eine reduzierte Lebensfreude und Lebenskraft, eine Verminderung des willentlich nicht beeinflussbaren Antriebs und ein Verlust des Zugangs zu den eigenen Gefühlen und dem Körper sind Kennzeichen einer depressiven Störung. Die Erkrankten sind oft grüblerisch, unruhig und entscheidungsunfähig, empfinden eine unbestimmte Angst und ihr Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen ist meist vermindert. Nicht selten kommt es auch zu Suizidgedanken. Spätestens bei einer mittelschweren Depression ist eine medizinisch-psychotherapeutische Behandlung unerlässlich. Durch die Steigerung des eigenen Körperbezugs, der Erhöhung der Selbstwirksamkeit und der Verbesserung der kognitiven Funktionen ist med. AT eine erprobte therapeutische Hilfsmaßnahme, um dem depressivem Erleben entgegenzuwirken.

Angststörungen

Bei Phobien und unspezifischen attacke-artigen oder generalisierten Ängsten kann med. AT als Begleitmassnahme innerhalb einer psychotherapeutischen Behandlung eingesetzt werden. Dabei wird med. AT verwendet, um die generelle innere Anspannung zu reduzieren und die emotionale Stabilität für die Konfrontation mit der angstauslösenden Situation zu fördern. Bei der Herzübung ist jedoch die nötige Vorsicht geboten, da diese bei Angstpatienten oft einen Angstteufelskreis auslösen kann.

Sportbereich

Neben dem Mentaltraining spielt med. AT heute eine zentrale Rolle in der Sportpsychologie und im sportlichen Training. Die innere Aufmerksamkeit und Konzentration wird durch das regelmäßige Üben des med. AT geschärft und die regenerativen Prozesse unterstützt. Gleichzeitig werden auf der neuromuskulären und neurovegetativen Ebene günstige Trainingsbedingungen mit Hilfe der Entspannungstechnik gewährleistet.

 

Michael A. Nyffenegger ist Fachmann für med. Entspannung, Hypnosetherapeut, Angstexperte und Berater für Stress- und Selbstmanagement. Er unterstützt seine Klienten bei der Überwindung ihrer Blockaden und Ängste, Aktivierung ihrer Ressourcen und damit in ihrer individuellen Zielerreichung für persönlichen und beruflichen Erfolg. Seine Spezialgebiete sind Ängste, Blockaden, Stress und Selbstwerttrainings. Michael Nyffenegger kombiniert klassische und innovative Techniken mit den neusten Erkenntnissen aus der Neurowissenschaft. Für mehr Freiheit und Empowerment in ihrem Leben.

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